Das Prinzip „Zukunftsstudie MÜNCHNER KREIS“

Nachdem in den letzten beiden Studien der Fokus auf den Nutzern und ihrer Bewertung zukünftiger Anwendungen lag, wendet sich der aktuelle Ansatz des Projekts „Zukunftsstudie MÜNCHNER KREIS“ wieder der Expertensicht mit einer aussagekräftigen wirtschaftlichen Perspektive zu. Das der Studie immanente Grundprinzip der Zukunftsforschung in iterativen Prozessschritten, zum einen Entwicklungen und Gestaltungspotenziale unserer digitalen Welt stetig zu Erkenntnissen zu verdichten und zum anderen neue Phänomene und Interdependenzen zwischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anwendungs- und Lebensbereichen als Chancen zu thematisieren und aufzuzeigen, liegt auch der diesjährigen Studie zugrunde.

Ziel der methodischen Ausrichtung 2014 war eine quantitative und qualitative Einbindung interdisziplinärer Experten. Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erörtern thesenhaft gebündelte Herausforderungen der digitalen Welt für die deutsche Wirtschaft und entwickeln Lösungsansätze, wie den herausgearbeiteten Schwachstellen des Industriestandorts Deutschland beim Umgang mit den neuen digitalen Anforderungen aktiv und gestaltend begegnet werden kann.

Die Zukunftsstudie „Digitalisierung. Achillesferse der deutschen Wirtschaft? Wege in die digitale Zukunft“ analysiert somit aus Sicht qualifizierter Experten, ob und inwieweit Deutschlands Unternehmen durch die digitalen Umwälzungen verwundbar geworden sind. Doch die Studie endet nicht an diesem Punkt, sondern weist darüber hinaus, wie im Titel angedeutet, konkrete Lösungsvorschläge und Wege auf, welche die deutsche Wirtschaft für die neuen Herausforderungen qualifizieren können. Es geht darum, die Chancen und Potenziale, die in einem souveränen Umgang mit der „digitalen Transformation“ liegen, aufzuzeigen.

Die besondere Zukunftsorientierung des vorliegenden Ansatzes liegt nach Ansicht des Partnerkonsortiums darin, dass quantitativ belastbares Zahlenmaterial in Bezug auf die zukunftsorientierte Thesenbewertung durch tiefergehende qualitative Begründungen und Erkenntnisse ergänzt werden konnte. Diese fassen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsimpulse zusammen, die in zahlreichen Experten-Workshops erarbeitet wurden.

Aktuell sehen die Fachleute einige Missstände und zahlreiche Schwachstellen der deutschen Wirtschaft hinsichtlich ihrer Fähigkeit, den Herausforderungen, die das digitale Zeitalter mit sich bringt, zu begegnen. Aber sie haben auch (noch) Vertrauen, dass die verantwortlichen Akteure die Weichen in die richtige Richtung stellen werden. Doch diese Weichen müssen jetzt gestellt werden!

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken der Wege in die digitale Zukunft!